Diesen Blogbeitrag widme ich in Gedenken an meine wunderbare Mutter, die 2019 an einem unheilbaren Krebs verstarb. Eine tapfere Frau, die bis zu ihrem letzten Tag in Bewusstsein für ihre Heilung kämpfte und den Kampf nach nur neun Monaten doch verlor. Eine Geschichte ohne ersehntes Wunder, dafür mit wegweisendem Glaubensbekenntnis.
Ihr Leidensweg begann Anfang des Jahres mit der Diagnose Metastasen in der Leber mit unbekanntem Primärtumor. Der Umstand, dass der Ursprungsherd anfangs an falscher Stelle vermutet wurde, kostete sie wertvolle Behandlungszeit, die der fortschreitenden Metastasierung womöglich etwas entgegensetzen hätte können.
Als bei ihr im Sommer jedoch eine handvoll Gehirnmetastasen entdeckt wurden, stand die bittere Erkenntnis fest, dass der Krebs im Endstadium angekommen war. Für die Erkrankung gab es keine Heilungschancen mehr. In ihrer letzten Lebensphase bezog sie ein Zimmer auf einer Palliativstation, wo sie letztendlich am 09. Oktober würdevoll verstarb.
Ungefähr eine Woche bevor sie dort in ein Koma fiel, las mein Mann ihr eine Geschichte aus dem Johannes-Evangelium vor.
Es ging um Lazarus, den Bruder von Maria und Marta. Die beiden Schwestern sorgten sich sehr um seinen Gesundheitszustand, weshalb sie Jesus die Nachricht ihrer Not überbringen ließen. Als Jesus das hörte, sagte er, dass die Krankheit nicht zum Tod führen würde, sondern der Verherrlichung Gottes dienen werde. Zu diesem Zeitpunkt wusste er schon, dass Lazarus tot war.
Als Jesus drei Tage später am Grab des Lazarus in Bethanien ankam, traf er auf eine sehr enttäuschte Marta. Sie hatte geglaubt, dass Jesus ihren Bruder zu Lebzeiten noch hätte heilen können. Trotz dieser Enttäuschung teilte sie Jesus mit, dass sie ihm immer noch vertrauen würde.
»Dein Bruder wird auferstehen!«, gab Jesus ihr zur Antwort. »Ja, ich weiß«, sagte Marta, »am letzten Tag, bei der Auferstehung der Toten.« Darauf erwiderte ihr Jesus: »Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?« (Johannes 11, 23- 26).
Diese wegweisende Glaubensfrage stellte mein Mann auch meiner Mutter am Krankenbett. So wie Marta antwortete sie ohne zu zögern mit einem klaren Ja. Diese Gewissheit, dass sie Jesus Christus als Herrn in ihrem Leben annahm, gibt mir bis heute großen Frieden.
Natürlich ist die Lücke, die meine Mutter hier auf der Erde hinterlassen hat, weiterhin unverändert groß. Sie fehlt mir als Mama und als Oma. Aber ich weiß, dass wir uns im Himmel wiedersehen werden und sie es schon jetzt gut hat. Denn ihr Glaube hat ihr ewiges Leben geschenkt. Das hat uns Jesus versprochen.
Ich sage euch die Wahrheit: Wer meine Botschaft hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Ihm wird das Urteil Gottes nicht treffen, er hat die Grenze vom Tod zum Leben schon überschritten. (Johannes 5, 24)
Auf meinem Glaubensweg habe ich mir die Frage gestellt, wie es den Menschen ergehen wird, die nicht zu Gott umgekehrt sind. Eine konkrete Antwort darauf habe ich nicht gefunden, aus menschlicher Sicht auch nicht möglich. Das, was wir aber wissen, ist, dass Gott vollkommen und gerecht ist und er nicht ungerecht richten wird. Dabei dürfen wir unsere empfundene Gerechtigkeit nicht mit der von Gott verwechseln. Das Ausmaß seiner Güte und Geduld bleibt für uns Menschen unbegreiflich!
Sicher ist, dass Gott nicht will, dass auch nur einer von uns Menschen verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, zu ihm umzukehren. Seine Arme sind offen – für dich, für mich.
Vor uns liegt Ostern. Am Ostersonntag, dem dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu, feiern wir genau das, was er Marta versichert hat: seine Auferstehung.
Ich wünsche dir, dass auch du die Kraft des auferstandenen Jesu Christi in deinem Leben erfährst.

Welch ein zeitgemäßes Wort hast du uns dieses mal gebracht.
Wenn wir in dieser Osterzeit über den Tod nachdenken, erinnern wir uns an so viele geliebte Menschen, die gegangen sind. Ich habe auch meinen Vater an Krebs verloren. Eine lücke die immer bleiben wird. Aber wie gut ist es zu wissen, das wir als Christen an einen Gott glauben, der den Tod besiegt hat.
Der unseren Schmerz kennt und alle unsere Tränen wegwischt. Und er bringt uns eine echte Hoffnung auf ewiges leben!
Das hast du schön geschrieben 💝
De fato Clara, a morte para nós que cremos não é um fim, e nem nos traz desespero, mas a Certeza de que continuaremos seguros nos braços do Pai e desfrutarmos da Vida Eterna com Ele.