Schön, dass du auf meinem Blog „Rückspiegel Andacht“ gelandet bist. Gerne möchte ich dir erzählen, wie die Idee dazu entstanden ist und wovon meine Beiträge handeln werden.
Seit mehreren Jahren schreibe ich Jahresberichte. Spätestens am Silvesterabend rufe ich mir alle guten sowie schlechten Momente hervor, die mein Jahr geprägt haben und meines Erachtens wert sind, aufgeschrieben zu werden. Oftmals empfinde ich dabei eine große Dankbarkeit, denn im Rausch der vorbeilaufenden 365 Tagen vergesse ich schnell, welch großen aber auch kleinen Segen ich erfahren habe.
Im Rückspiegel ist es für mich viel leichter zu erkennen, dass so manch empfundene Niederlage oder ungewollter Umweg häufig gut für meinen Lebensweg waren. Ich wage zu behaupten, dass aus jeder Schwierigkeit des Lebens rückblickend etwas Gutes mitgenommen werden kann.
Die Jahresberichte helfen mir, einen roten Faden in meinem Leben zu finden. Ich führe diesen Faden auf Gottes Güte und Wirken zurück. Als Kind Gottes glaube ich an einen allmächtigen Vater, der mein Leben in seiner Hand hält und gut zu mir ist. Das bedeutet nicht, dass ich im Laufe des Jahres auf keinen Irrwegen laufe, oder von Leid befreit bin.
Nein, vielmehr hat Gott uns Menschen versprochen, bei uns zu sein, uns zu trösten und Frieden zu bringen, der jeden Verstand übersteigt. Er ist treu und dies wird im Rückspiegel ganz deutlich für mich. In Wartezeiten, da wo im Leben nichts vorwärts zu gehen scheint, empfinde ich es als totale Ermutigung, mich an die Taten Gottes zu erinnern und ihm meine Zukunft anzuvertrauen.
Soweit zur Entstehung der Blogidee. Ich möchte aber nicht nur über Geschichten schreiben, die im Rückspiegel weit zurück liegen. Genauso können es kleine oder große Momente sein, die erst letzte Woche passiert sind oder mich heute noch beschäftigen. Gemeinsam haben aber alle, dass ich von Gottes Wirken in dieser Zeit erzähle. Manchmal findest du einen passenden Bibelvers dazu oder eine Einladung zum Gebet, daher habe ich diesen Blog „Rückspiegel Andacht“ genannt.
„Rückspiegel Andacht“ ist von mir aber nicht als ein rein christlicher Blog nur für Christen gedacht, sondern für jedermann (und Frau ;-)). Ich glaube daran, dass Gott mich als Botschafterin gebrauchen kann, seine Liebe weiterzugeben.
Wir sind Botschafter Christi, und Gott gebraucht uns, um durch uns zu sprechen. Wir bitten inständig so, als würde Christus es persönlich tun: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (2. Korinther, 5, 20)
Noch kurz Organisatorisches: Ich plane alle drei bis vier Wochen einen neuen Text zu posten. Mit Kindern kann es sicherlich mal zu Verzögerung kommen, aber ich gebe mein Bestes, treu im Schreiben zu sein. Gerne kannst du auch meinen Blog abonnieren, so bekommst du von mir immer eine E-mailbenachrichtigung zu dem neuen Post und verpasst nichts. Bezüglich Urheberrechte der Fotos: Die eingebundenen Fotos stammen hauptsächlich aus der Kamera meines Mannes. Bei abweichenden Fotografen gebe ich die Bildquelle unter meinem Text an.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. Vielleicht kannst du aus meinen Gedanken etwas für deinen Alltag mitnehmen oder es ermutigt dich, in deinen eigenen Rückspiegel zu schauen und Gottes Güte zu finden. Er ist treu!
